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Högersdorf, der 29.05.2017 um 19:05 Uhr
Pressespiegel 2011

Segeberger Zeitung | 12. November 2011

Verkehrssituation - Ausschuss dörfliche Gemeinschaft

Högersdorf.

Die Verkehrssicherheit am Dorfplatz und der Dorfstraße will die Gemeinde verbessern. Zwar hatte eine Kontrolle durch Behörden auf Anregung von Renate Wieck, Vorsitzende des Ausschusses für die dörfliche Gemeinschaft, ergeben, dass dort relativ langsam gefahren wird.

Trotzdem soll ein Hinweis auf die Tempo-30-Zone auf die Fahrbahn aufgetragen werden. „Außerdem wollen wir im Rahmen eines Dorffestes über Verkehrssicherheit sprechen und informieren“, erklärte Renate Wieck.

<>Für die Kinder und Jugendlichen soll es eine gesonderte Informationsveranstaltung geben. Wann, ist noch offen, aber zeitnah soll es sein, teilte Renate Wieck nach einer Sitzung ihres Fachausschusses mit.

hdb

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Segeberger Zeitung | 6. Oktober 2011

Leserbrief von Arnold Wilken zur Bildungspolitik

Zur anhaltenden Diskussion um die Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe in der Bad Segeberger Gemeinschaftsschule im Schulzentrum und zu "Eltern kämpfen weiter für eine eigene Oberstufe im Schulzentrum" (6. Oktober).

Mit Freude habe ich gelesen, dass Sie den festgestellten Elternwillen für eine gymnasiale Oberstufe an der Gemeinschaftsschule im Schulzentrum Bad Segeberg umsetzen wollen und nicht klein beigeben wollen, nachdem die Stadtvertretung mit Mehrheit den Elternwillen zurückgewiesen hat. Die Verweigerungshaltung der Mehrheit in der Stadtvertretung Bad Segeberg war für mich keine Überraschung.

Schließlich hat die Stadtvertretung vor nicht allzu langer Zeit die Forderungen der Lehrerschaft und der Eltern, einen Sozialpädagogen im Schulzentrum zu beschäftigen, mit Mehrheit abgelehnt. Die Bürgermeister/Innen mit ihren Gemeindevertretungen der ländlichen Gemeinden konnten sich schließlich zum Wohl der Kinder, Jugendlichen und Familien durchsetzen. Sicher werden ihre gemeinsamen Bemühungen auch auf der Landesebene Erfolg haben.Ich erinnere daran, wie lange die Trappenkamper um eine gymnasiale Oberstufe gerungen haben und schließlich Erfolg hatten.

Die politischen Verantwortlichen in der Schulverbandsversammlung, zu denen auch die 27 Dörfer des Amtes Trave-Land und die Gemeinde Högersdorf mit ihren Gemeindevertretungen und Bürgermeistern und Bürgermeisterinnen gehören, werden sich in den nächsten Monaten und Jahren für die Stärkung und Erhaltung der Schulstandorte der Gemeinschaftsschule in Bad Segeberg und der Grundschulen in Bad Segeberg, Goldenbek, Neuengörs und Warderfelde einsetzen müssen. Der Elternwille muss auch bei der Erhaltung von wohnortnahen Grundschulen durchgesetzt werden.

Gemeinsam sollten wir die Interessen der Menschen im ländlichen Raum insbesondere in der Bildungspolitik offensiv vertreten. Wir dürfen keine Schlafdörfer wollen! Dann nämlich werden sich die jungen Familien verabschieden.

Arnold Wilken, Högersdorf/Rotenhahn

Vorsitzender des Kommunalen Wählerverbandes

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Segeberger Zeitung | 1. Oktober 2011

Wassergebühr wird nicht ermäßigt

Högersdorf. Einstimmig lehnten die Gemeindevertreter den Antrag der Anwohner des Neubaugebietes Lehfenfelde ab, die Gebühren für Wasserund Abwasser zu reduzieren. Gemeindevertreter Ulrich Rath brachte es auf den Punkt: „Im Wasser- und Abwasserbereich wird auf kostendeckender Rechnung gearbeitet. Die Gebühren können deshalb nicht gesenkt werden.“

Weil das Wasser zu viel Luft enthält und aus den Hähnen sprudelt, hatten Rotenhahner die Gemeinde aufgefordert, den Preis zu senken. Doch es kommt anders. Um die Probleme zu beheben, werden Investitionen und damit wohl auch eine Erhöhung der Gebühren notwendig. Eine Expertise, die den Einbau eines 30 000 Liter-Wasserbeckens vorsieht, soll von einem Ingenieurbüro auf Machbarkeit und die daraus entstehenden Kosten geprüft werden. Das beschlossen die Gemeindevertreter während der jüngsten Sitzung im Bürgerhaus.

Nichts gegen A20. Gegen die zweite Planänderung für den Bau der A20 (Abschnitt Wittenborn-Weede) hat die Gemeindevertretung nichts einzuwenden. „Da uns keine Nachteile entstehen, werden wir deshalb auch keine weitere Stellungnahme abgeben“, teilte Bürgermeisterin Astrid Wilken-Rath mit.

Raser gefährden Kinder. Anwohner sind unzufrieden mit der Verkehrssituation in der Dorfstraße und in der Straße „Am Dorfplatz“. Dort werde zu schnell gefahren, Kinder würden gefährdet. Daher forderten sie weitere Verkehrsberuhigung in der Tempo 30-Zone. Ein Treffen mit Experten, Anwohnern und Gemeindevertretern soll terminiert werden. hdb

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Lübecker Nachrichten | 30. September 2011

Es zischt, spritzt und sprudelt: Zu viel Luft im Wasser

Einwohner in Rotenhahn wollen weniger Abwassergebühren zahlen. Gemeinde lehnt ab.


FH-Studentin Jutta Pitschke (2. v. l.) erklärte Ulrich Rath, Astrid Wilken-Rath und Hella Dorando-Marsch ihr Konzept.
Foto: Domann

Högersdorf-Rotenhahn – Gemeindevertretung und Ausschuss für Entwicklung und Natur haben sich in dieser Woche mit dem Wasserproblem im Neubaugebiet Lehfenfelde in Rotenhahn befasst. Das Thema ist bekannt: Die Einwohner des Neubaugebietes Lehfenfelde in Rotenhahn sind verärgert, weil sie seit seit Monaten Probleme mit ihrem Wasser haben. Es läuft kein transparenter gleichmäßiger Strahl aus dem Wasserhahn, das Wasser spritzt weiß sprudelnd heraus. Der Grund: Es ist zu viel Luft im Wasser, und das führt zu unterschiedlichen Druckschwankungen. Zwar haben Mitarbeiter der Gemeinde und auch Betroffene Druckluftventile im Wassserwerk beziehungsweise in ihren Häusern ausgewechselt, doch keine Verbesserung erzielt. Unzufrieden mit der Situation, hatten die Anwohner Lehfenfelde bereits im Juni Unterschriften für eine Senkung der Wasser- und Abwassergebühren (50 Prozent bei Frischwasser und 20 Prozent bei Brauchwasser) gesammelt und der Gemeinde überreicht.

Die Gemeindevertretung diskutierte jetzt das Thema ausführlich. „Ich bin gegen eine Reduzierung, wir haben schon einiges an Geld ins Wasserwerk investiert“, sagte Gemeindevertreter Emil Heuer (CDU). Und Ulrich Rath (KWVH), Vorsitzender des Ausschusses für Entwicklung und Natur, bemerkte, dass er die Annahme, 20 Prozent Luft sei im Wasser, für übertrieben halte. Vielleicht seien es ein bis zwei Prozent. Außerdem sei die Wasserversorgung eine kostenrechnende Einrichtung, Ausgaben müssten durch Gebühren ausgeglichen werden. „Reduzieren wir die Gebühren, müssen wir sie für die übrigen Einwohner erhöhen“, so Rath. Deshalb entschieden sich die neun Vertreter einstimmig gegen den Antrag.

Vor dieser Sitzung hörte der Fachausschuss den Vortrag einer von der Gemeinde eingeschalteten Studentin aus dem Fachbereich Bauwesen der Fachhochschule Lübeck. Seit April hat Jutta Pitschke sich mit der Trinkwasserversorgungsanlage Rotenhahn beschäftigt und Lösungen erarbeitet, die sie dem Ausschuss vortrug und die Ursachen des Problems schilderte: Da das Rotenhahner Trinkwasser höhere Eisen- und Mangangehalte, als in der Trinkwasserversorgung vorgeschrieben, enthalten, werden die gelösten Eisen- und Manganionen mit Luft-Sauerstoff oxidiert und fallen dadurch aus. Diese ausgefallenen Salze werden durch Filter abgetrennt. Da der Kompressor aber mehr Luft-Sauerstoff, als für die Oxidation benötigt, einbläst, verbleibt ein Überschuss an Luft in der Trinkwasserleitung, der bei den Lehfenfeldern zu Spritzwasserattacken führt. „Eine dosierte Belüftung würde das Problem beseitigen. Doch rechnerisch ist der wirkliche Sauerstoffbedarf schwer zu ermitteln“, erklärte Jutta Pitschke. Man müssen sich herantasten und die Kompressoreinstellung verändern. Da aber die Trinkwasseraufbereitungsanlage gut funktioniere, sei es nicht ratsam, an den Parametern etwas zu ändern. Da zusätzlich das Trinkwasserrohrsystem überdimensioniert sei, sei die einzige Lösung, ein Trinkwasserspeicherbecken einzubauen. Denn in diesem Becken habe das Wasser Zeit zu entspannen, und die Luft könne in Ruhe entgasen. Die 25-Jährige stellte unterschiedliche Konzepte vor. Sie empfahl einen Behälter mit 30 Kubikmeter ohne Trockenraum und zum Befüllen die Nutzung von Nachtstrom, was etwa 30 000 Euro kosten würde. Letztlich beschlossen die Gemeindevertreter, ein Ingenieurbüro zu beauftragen, um die Kosten solch eines Trinkwasserspeichers zu kalkulieren. Ebenfalls soll geprüft werden, wie hoch die Kosten seien, wenn die Rotenhahner ans Trinkwassernetz Wittenborn/Wahlstedt angeschlossen würden. Diese Lösung hatte Wittenborns Bürgermeister Gert Petzold vorgeschlagen.


Von Silvie Domann

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Segeberger Zeitung | 16. Februar 2011

Neuartige Schädlingsmittel töten ganze Bienenstaaten

Bad Segeberger Imker befürchten in diesem Winter hohe Verluste - bis zur Hälfte aller Völker

von Peter Strehmel

„Das hat es so früher nicht gegeben!“, ging angesichts dieser Hiobsbotschaft ein Raunen des Erschreckens durch die Reihen der Imker. Eine Ursache dürfte der frühe Wintereinbruch mit viel Schnee im vorigen Jahr gewesen sein; eine andere, die wohl wichtigere, ist ein weltweites Problem: Das Bienensterben macht auch vor den Immen in Bad Segeberg und Umgebung nicht halt.

Statt der bekannten Schädlinge Varroa-Milbe und Faulbrut seien neuartige Pestizide dafür verantwortlich, berichtete der Vorsitzende Herbert Gernandt. „Bei den so genannten Neonicotinoiden geht alles kaputt.“ Diese neuen Insektengifte werden als Beizmittel auf Maissaat aufgetragen oder so verabreicht, dass sie von den Pflanzen über die Wurzeln aufgenommen werden. „Über Tropfen an den Blättern treten sie auch wieder aus und werden dann von den Bienen mit der Feuchtigkeit aufgenommen“, erklärte Gernandt. Neonicotinoide sind nikotinähnliche, künstlich hergestellte Nervengifte.

Diese Gefahr habe sogar schon die Bänker und Börsianer aufgeschreckt, wusste Gernandt zu berichten. Die fürchteten um die Gewinne bei Nahrungsmittelfonds. Denn während sich Getreidepflanzen durch den Wind befruchten lassen, sind die meisten Nutzpflanzen, wie Soja, Mandeln und viele Obstsorten auf Bienen angewiesen. So warnen selbst Bänker, dass es in Folge des Bienensterbens zu „ökologischen Wüsten“ kommen könne.

Diese Gefahr sei jetzt schon gegeben, berichtete der Obmann für Honig und Vermarktung im Imkerverein Bad Segerberg, Günther Hagen. Monokulturen mit Mais für Biogasanlagen seien für die Bienen „grüne Wüsten“. Diese Entwicklung sei weltweit zu beobachten. Dabei ist in Deutschland die Nachfrage nach Honig groß. Nur 20 Prozent des Bedarfs können derzeit von einheimischen Imkern gedeckt werden. Deutschland steht an 21. Stelle der Honig-Produzenten in der Welt. Auch auf diesem Gebiet ist China mittlerweile Weltspitze. Die meisten Honig-Importe nach Deutschland kommen allerdings aus Mexiko und Argentinien.

Der zukünftige Mangel an Honig kann den Imkern indes durch steigende Preise auch wieder zu Gute kommen. „Höhere Preise wären berechtigt, denn Honig ist eines der reinsten Nahrungsmittel und wird mit hohem Zeitaufwand erzeugt“, erklärte Hagen. Als gesundes und naturbelassenes Lebensmittel sollte es auf keinem Frühstückstisch fehlen, meinte er. Honig von den Imkern vor Ort sei auch lange haltbar: „Obwohl die Imker jetzt gezwungen sind, tagesgenaue Mindesthaltbarkeitsangaben auf den Etiketten zu machen.“ Doch guter Honig ist auch von der Stärke der Völker abhängig.

„Grundvoraussetzung sind gesunde Bienen mit einem großen Brutnest“, erläuterte Hagen. Denn je mehr Tiere in einem Stock an der Honigbearbeitung beteiligt seien, desto besser werde seine Qualität.

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Segeberger Zeitung | 8. Februar 2011

Es war ein ruhiges Feuerwehrjahr

Högersdorf. Auf ein ruhiges Feuerwehrjahr konnte Högersdorfs Wehrführer Emil Heuer während der Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus zurück blicken.


In seinem Tätigkeitsbericht erinnerte er an fünf Einsätze. Zweimal mussten die Feuerwehrleute zu Bränden ausrücken, zweimal zu technischen Hilfeleistungen. Dazu kam ein Fehlalarm.

Die Erinnerung an zahlreiche Dienstversammlungen und einige Übungen komplettierte den Rückblick auf das vergangene Jahr.

Nicht nur für die Sicherheit ihrer Mitbürger setzten sich die Kameraden ein. Auch das kulturelle Leben der Gemeinde bereicherten sie wieder. Neben dem traditionellen Osterfeuer unterstützen die Blauröcke auch das Vogelschießen und den alljährlichen Dorfputz. In diesem Jahr wollen sie zusätzlich ein öffentliches Sommerfest veranstalten. Wann es stattfindet, soll noch bekannt gegeben werden.

Heiko Teegen und Björn Heuer wurden zu Hauptfeuerwehrmännern 2 Sterne befördert sowie Stefan Maschmann zum Feuerwehrmann. Für zehnjährige Mitgliedschaft wurden Klaus-Heinrich Doose und Peter Schumacher mit den entsprechenden Jahrespangen ausgezeichnet. Aus gesundheitlichen Gründen wurde Herbert Gernandt vorzeitig in die Ehrenabteilung überstellt.

Zurzeit zählt die Wehr 20 Aktive und sechs Ehrenmitglieder, dazu kommen fünf Jugendfeuerwehrleute und 29 fördernde Mitglieder. hdb

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