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Högersdorf, der 29.05.2017 um 19:06 Uhr
Pressespiegel 2013

Segeberger Zeitung | 16. November 2013

Stadt-Tunnel und Schwissellinie wieder im Spiel

Ministerpräsident Albig liebäugelt mit Autobahn durch Bad Segeberg - Land will Gerichtsurteil analysieren.

Kreis Segeberg. Der Bau der A20 bei Bad Segeberg wird vom Land wohl komplett neu überplant. Neben der bislang favorisierten nahe Südumgehung an Klein Gladebrügge vorbei rücken nun wieder einst verworfene Lösungen in den Blickpunkt: die „weitere Südumgehung“ (Schwissel-Linie) und der Tunnel durch Bad Segeberg, den Ministerpräsident Torsten Albig ins Spiel bringt. Dagegen würde allerdings die Stadt Bad Segeberg klagen (siehe Bericht unten). Drei Trassen hatte das Land bei Planungsbeginn in der engeren Wahl - und jetzt erneut: Die Nordtrasse durch Bad Segeberg, teilweise als Tunnel, die nahe Südumgehung und die Schwissel-Linie. Von Gerrit Sponholz

Anlass für die Neuplanung ist ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts. Es hatte einen Baustopp für die nahe Südumgehung verhängt. Alterna- tive Trassen im Süden seien nicht ausreichend geprüft worden, hatten die Richter kritisiert. Außerdem hatten sie den Planern Versäumnisse beim Schutz der Fledermäuse vorgeworfen, die zu Tausenden im EU-Schutzgebiet des Kalkbergs leben. „Wir werden in Ruhe analysieren, welche Schlussfolgerungen wir aus dem Urteil zu ziehen haben“, sagte Verkehrsminister Reinhard Meyer der SZ. „Klar ist, dass auch die nächsten Abschnitte auf den Prüfstand kommen. Für eine gründliche Analyse müssen wir die schriftliche Urteilsbegründung abwarten.“ Mit der rechnet Pressesprecher Harald Haase in einigen Wochen. Dann soll klarer werden, in welchen Details das Gericht die nahe Südumgehung kritisiert. Denn im Grunde verworfen, so Haase, habe das Gericht sie nicht. Gleichwohl rechnet er damit, dass zu den Folgen des Urteils „mit großer Wahrscheinlich- keit gehört, dass neue Trassen geprüft werden“.

Dazu wird auch der StadtTunel zählen. Ministerpräsident Albig sagte: „Unsere Vorgänger haben sehr früh, vielleicht zu früh, davon Abstand genommen, teurere Trassen als die jetzt gewählte überhaupt zu prüfen.“ DieTunnel-Variante sei „technisch gar nicht so unsinnig“. Sie sei aber einst als zu teuer verworfen worden. „Am Ende kann es aber noch teurer werden, wenn erst mal überhaupt nicht gebaut werden kann.“ Das Verkehrsministerium warnt davor, die Tunnelvariante nun als Favoriten zu sehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie gebaut werde, hält Pressesprecher Haase für „gering“. Ausschließen wollte er sie aber nicht: „Sie muss mitbetrachtet werden.“

Selbst mit einem Mini-Tunnel mit 200 Meter Länge wäre die A20-Variante für den Bund bereits um 32 Millionen Euro teurer - gerechnet mit den alten Daten. Die nahe Südumgehung soll rund 150 Millionen Euro kosten.

Das Gericht hatte den Planern zugestanden, dass „sich die Behörde aus von ihr näher dargelegten - insbesondere städtebaulichen - Gründen gegen die Variante einer Stadtautobahn durch Bad Segeberg entscheiden durfte“. Dagegen durften Trassenvarianten südlich der Plantrasse nicht ohne Weiteres ausgeschieden werden, urteilte das Gericht. „Ob und inwieweit ökologische oder verkehrstechnische Gründe solche Trassenführungen ausschließen, hätte einer genaueren Untersuchung bedurft.“ Vor allem, ob eine andere Trasse unschädlicher wäre für das unter Schutz stehende Travetal bei Bad Segeberg.

Ohne dass sie benannt wurde, ist nun die weite Südumgehung (Schwissel-Linie) erneut ins Gespräch gekommen .Sie war schon 1975 mal ange- dacht als Teil der nie gebauten Küstenautobahn A22. Die Schwissel-Linie würde im weitem Bogen von Weede kommend zwischen Klein Gladebrügge und Traventhal hindurch oder südlich von Traventhal entlang führen in Richtung Westen. Eine Brücke an der A21-Anschlussstelle Schwissel war im Vorgriff dafür vor Jahrzehnten sogar schon gebaut worden. Diese Linie hatte das Land einst verworfen. Der Weg zwischen Lübeck und Kiel würde weiter, so dass viele Autofahrer womöglich durch Bad Segeberg abkürzen. Mit der nahen Südumgehung würden 12000 Anlieger in Wittenborn,Wahlstedt und Fahrenkrug erreicht, mit der Schwissel- Linie nur 3000. Und ein Problem heute: Der nächste Abschnitt von Wittenborn zur A7, der fast vor der Baureife steht, müsste komplett neu geplant werden. Außerdem hatte sich Groß Gladebrügge damals gegen die Schwissel-Linie gewehrt; sie würde die Ortsteile Klein Gladebrügge und Traventhal durchschneiden, hieß es. Das Argument gilt nun nicht mehr. 1998 haben sich die Dörfer getrennt.

Zoff um Trasse: Notfalls will Bad Segeberg klagen

von Gerrit Sponholz Das Land muss die A20-Trassen neu prüfen. Die Region Bad Segeberg ist sich uneins über die nun beste Lösung. „Es spricht jetzt viel mehr für die Stadtvariante durch Bad Segeberg“, sagt Arne Hansen, Bürgermeister von Klein Gladebrügge und engagierter Naturschützer. Er hatte vor dem Bundesverwaltungsgericht gewonnen. Das Land muss die A20-Trassenplanung überdenken und den Fledermausschutz verbessern. Eine Stadtautobahn aber lehnt Bad Segeberg strikt ab, würde notfalls sogarklagen.

Eine dritte Alternative ist - neben Tunnel und der bislang geplanten engen Südumgehung - die weite Südumgehung (Schwissel-Linie). Sie sieht Hansen kritisch. „Das ist auch ein hochsensibler Bereich.“ Das Travetal dort sei ebenfalls geschützt. Eine riesige Brücke würde das Landschaftsbild zerstören. Und würde die A20 weiter über dieA21 in Richtung Westen geführt, müsste sie das Schutzgebiet Mözener Au queren. Hansen sähe am liebsten gar keine A20. Wenn schon, dann sollte sie durch Bad Segeberg führen auf der jetzigen B206-Trasse. Die Natur würde mit der Tunnellösung weniger be- einträchtigt. „Diese Variante würden die Naturschutzverbände nicht beklagen.“ Weil die Kosten für die Südumgehung wohl höher würde als bislang geplant und viel weitere Planungszeit nötig wäre, dürfte jetzt der Stadt-Tunnel „nicht unbedingt teurer“ als die nahe Südumgehung werden, meint Hansen.

Eine Entwurfsplanung liege überdies schon vor. Der Lärm für die Stadtbewohner sinke, die Ortsdurchfahrt bliebe in Verantwortung von Land und Bund, die Stadt also von teuren Straßenunterhaltungskosten befreit. Und die Städte Lübeck und Kiel würden auf kürzerem Wege miteinander verbunden, wie vom Land gewünscht. Hansen plädiert dafür, dass sich alle Beteiligten an einem Runden Tisch zusammensetzen und nach Lösungen suchen. Hansen rechnet für die Neuplanung des Landes mit einem Zeitraum von „nicht unter drei bis vier Jahren.“ Allein schon, weil die Fledermausschutz-Planung zwei Jahre dauere. Und weil das Land 10 der 30 Stellen in der Straßenbauplanung abgezweigt hat für die Planung der großen Stromtrassen.

Harald Haase, Pressesprecher des Verkehrsministeriums, räumt ein: „Das nimmt uns Flexibilität bei der Planung.

Bad Segebergs Bürgermeister Dieter Schönfeld lehnt die A20 als Stadtdurchfahrt vehement ab. Als „ultima ratio“, also notfalls, würde er der Stadtvertretung vorschlagen, dagegen zu klagen. Bei der Tunnellösung müsste unter anderem der alte Bahnhof abgerissen werden. Zu- und Ab fahrten zu Betrieben wären abgeschnitten. „Das wäre verheerend für die Wirtschaft.“ Außerdem wäre der Tunnel nur kurz. .....

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Segeberger Zeitung | 16. November 2013

Mit der A 20 geht’s vorerst nicht weiter

Landtag streitet über Schuld für Zwangspause

Kiel. Der A 20 droht eine jahrelange Zwangspause. Für das Desaster machten sich Regierungskoalition und Opposition gestern im Landtag in einem munteren Schlagabtausch gegenseitig verantwortlich. Das Verkehrsprojekt vorantreiben könnte der Bund: Ob CDU und SPD in Berlin echte Pflöcke für die A 20 einschlagen, ist allerdings ungewiss. Von Ulf B. Christen

„Wir werden die A 20 so schnell wie möglich weiterbauen“, versprach Verkehrsminister Reinhard Meyer. Der SPD-Politiker räumte zugleich ein, dass der vom Bundesverwaltungsgericht Leipzig verhängte Baustopp für die A 20 bei Bad Segeberg (Weede bis Wittenborn) das Projekt um Jahre zurückwirft. Betroffen vom Urteil ist auch der Folgeabschnitt (Wittenborn bis A 7).

Dort fliegen ebenfalls Fledermäuse, deren Schutz nach den Maßstäben des Leipziger Urteils bei den Planungen vermutlich nicht genügend beachtet wurde. Damit dürfte sich der Planfeststellungsbeschluss, der Ende 2013 erfolgen sollte, verzögern.

Das Fledermaus-Fiasko kreideten SPD, Grüne und SSW dem früheren Verkehrsminister Jost de Jager (CDU) an, der die Planungen für den Abschnitt bei Bad Segeberg 2012 abgeschlossen hatte.

„Der Minister war nicht in der Lage, zu einer sauberen Planfeststellung zu kommen“, sagte SPD-Fraktionschef Ralf Stegner. Hohn und Spott kam von den Grünen. „Die CDU kann keine Autobahnen“, lästerte Fraktionschefin Eka von Kalben. CDU und FDP rechneten nicht minder hart mit der Koalition ab, weil sie trotz der A 20-Hängepartie östlich der A 7 nicht vor 2017 in den Bau der Trasse westlich der A 7 einsteigen will. „Das wichtigste Verkehrsprojekt steht bei der Landesregierung auf dem Abstellgleis“, schimpfte Oppositionsführer Johannes Callsen (CDU). „Die Grünen dürfen nicht länger auf der Bremse stehen.“

Der FDP-Abgeordnete Oliver Kumbartzky appellierte an die Wirtschaft, Schleswig- Holstein nicht den Rücken zu kehren. „Haltet durch, der grüne Spuk geht vorbei.“ Im Landtag gebe es eine breite Mehrheit für den Bau der A 20 samt eines Elbtunnels nach Niedersachsen, sagte der Liberale mit Blick auf CDU, SPD und SSW. Die Grünen lehnten es erneut ab, den Bau von A 20- Abschnitten westlich der A 7 vorzuziehen, öffneten sich aber eine Hintertür. Wenn die Finanzierung des Elbtunnels stehe, „können wir uns über den Weiterbau unterhalten“, sagte von Kalben.

Einige A 20- Fans horchten auf. Grund: In den Koalitionsverhandlungen von CDU und SPD in Berlin wird dem Vernehmen nach auch darüber gesprochen, einige große Verkehrsprojekte auf eine Extraliste zu setzen und bevorzugt zu finanzieren. Käme die A 20 auf eine solche PlusListe, könnte auch das nötige Geld für den Elbtunnel zur Verfügung stehen.

In der zuständigen Verhandlungsgruppe ist Schleswig-Holstein gut vertreten – durch Ministerpräsi- dent Torsten Albig (SPD). Bei SPD und CDU gibt es die Hoffnung, dass Albig ein Durchbruch bei der A 20 gelingt. Die Grünen sind skeptisch. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Große Koalition eine Finanzierung für den Elbtunnel finden wird“, sagte von Kalben später auf Nachfrage. „Sollte die Koalition es wider Erwarten schaffen, müssen wir in der Partei darüber diskutieren.“

Einen Korb bekam die CDU für ihren Vorschlag, das Verbandsklagerecht auf den Prüfstand zu stellen. Über diese Klagebefugnis hatten BUND und Nabu den Bau- stopp bei Bad Segeberg erzwungen. SPD, Grüne und SSW lehnten Abstriche am Klagerecht ab und forderten die Planungsbehörden auf, das EU-Umweltrecht künftig stärker zu beachten.

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Segeberger Zeitung | 07. November 2013

Fledermaus stoppt A20-Bau

Bundesverwaltungsgericht gibt Naturschützern Recht – Minister rechnet mit mindestens zwei Jahren Verzögerung

Von Ulf B. Christen

Leipzig/Kiel. Der Weiterbau der A 20 wird durch Fledermaus und Haselmaus um mindestens zwei Jahre verzögert. Diese Prognose wagte Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) gestern mit Blick auf den vom Bundesverwaltungsgericht Leipzig verhängten Baustopp für die Trasse bei Bad Segeberg. Aufgrund des Zeitverzugs revidierte Meyer gegenüber unserer Zeitung zugleich das Versprechen der Regierungskoalition, die A 20 bis 2017 bei Bad Bramstedt an die A 7 anzuschließen. „Das werden wir nicht mehr schaffen.“

Meyer kündigte an, die A 20 trotz des Rückschlags mit Hochdruck weiter zu planen und fertigzustellen. Das Urteil sei „zu heilen“. Davon geht auch der Umweltschutzverband BUND aus, der gemeinsam mit dem Nabu und der Gemeinde Klein Gladebrügge vor dem Bundesverwaltungsgericht siegte. Der 9. Senat erklärte den Planfeststellungsbeschluss für den A 20-Abschnitt Weede-Wittenborn im Süden Segebergs für rechtswidrig und den geplanten Baustart damit für „nicht vollziehbar“. Die Richter begründete den Baustopp mit gleich zwei schweren Versäumnissen des Landes.

Erstens: Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr habe die Folgen der A 20-Trasse für Deutschlands größte Fledermauskolonie in den nur 1500 Meter entfernten Segeberger Kalkhöhlen nicht ausreichend untersucht.

Zweitens: Der Landesbetrieb habe nicht umfassend genug geprüft, ob angesichts des Eingriffs in das Schutzgebiet Travetal (Haselmaus) eine Alternativroute weiter im Süden Segebergs ökologisch verträglicher sei. Mit Hinweis auf die mangelnde „Alternativenprüfung“ bekam auch Klein Gladebrügge Recht.

Abgewiesen wurden die Klagen der Gemeinde Wittenborn und von Einzelpersonen. Die Umweltschutzverbände feierten ihren Etappensieg in Leipzig. „Wir sind erstmal glücklich“, sagte BUNDLandesgeschäftsführerin Ina Walenda. Ihr Nabu-Kollege Ingo Ludwichowski warf dem Land vor, die seit Jahren von Naturschützern kritisierten Schwachpunkte der Trassenplanung nicht behoben zu haben. „Nicht die Fledermäuse haben die Autobahn verhindert, sondern massive Planungsfehler.“ In Schleswig-Holstein schlug das Anti-A 20-Urteil hohe Wellen. Die Wirtschaft bezeichnete den Richterspruch als Albtraum. Das verkehrspolitische Dilemma mit „Pleiten, Pech und Pannen“ setze sich fort, sagte der Präsident der Unternehmensverbände Nord, Uli Wachholtz. „Wenn dies so weitergeht, können wir in absehbarer Zeit hinter dem Elbtunnel abschließen.“ Die IHK Schleswig-Holstein wertete das Urteil als „herben“ Rückschlag. „Mit der Entscheidung rückt Schleswig-Holstein ein Stück weiter ins wirtschaftsgeographische Abseits“, sagte IHKPräsidentin Friederike C. Kühn. Sie forderte das Land auf, mehr Geld für eine gerichtsfeste Planung der wichtigsten Verkehrstrasse im Norden auszugeben.

Im Landeshaus lief derweil die Debatte darüber an, wer für den Baustopp politisch verantwortlich ist. Minister Meyer und mit ihm SPD und SSW erinnerten genüsslich daran, dass der Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt bei Bad Segeberg aus dem April 2012 stammt. Der damalige Verkehrsminister Jost de Jager (CDU) schob den Schwarzen Peter zurück. „Ich bin nicht verantwortlich für einen Rechtsstreit, der nach meinem Ausscheiden begonnen hat“, sagte er. Abseits standen die Grünen. Sie stärkten den Naturschützern den Rücken. „Politik und Planer sollten endlich begreifen, dass man Straßen nicht mit dem Betonkopf durch die Wand bauen kann.“

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Segeberger Zeitung | 23. Oktober 2013

Högersdorf drängt nach Glasfaser

Högersdorf. Nach Bebensee und Mözen das gleiche Bild auch in Högersdorf: 50 Leute drängelten sich im Bürgerhaus, um Informationen über schnelle Internetverbindungen aus erster Hand zu erhalten.

Die Gemeinde informierte die Einwohner über den Breitbandausbau, den der Wege-Zweckverband (WZV) im Verbund mit den Stadtwerken Neumünster (SWN) als Kooperationspartner vornehmen wird. Die vielen Fragen nach den technischen Möglichkeiten der Glasfasertechnik zeigten, dass die Högersdorfer den Start kaum abwarten können. Doch davor wartet noch eine Hürde, denn die Anschlussquote muss bis Ende November 60 Prozent der Haushalte betragen. „Für die Gemeinde Högersdorf bedeutet dies, dass wir 97 Verträge benötigen, um loslegen zu können“, erklärte WZV-Projektleiterin Maike Brors.


Strahlen bei der Unterschrift


Stärkung für alle Aktiven, die dafür sorgen, dass Högersdorf technisch attraktiv bleibt


Freundliche und kompetente Beratung


Fritzbox, wir kommen (hoffentlich!)

Im März 2014 soll mit den Erdarbeiten begonnen werden. Ab Ende September können dann Internet, TV und Telefon über Glasfaser betrieben werden. Rund 40 Högersdorfer nahmen sich gleich die Vertragsunterlagen mit nach Hause. „Natürlich umfasst die Breitbandversorgung auch den Ortsteil Rotenhahn. Dort werden die Haushalte per Abzweiger von der Glasfaserleitung versorgt. Technisch ist dies also überhaupt kein Problem“, erläuterte Brors.

In der Gemeinde investiert der WZV 500 000 Euro in die Verlegung des Glasfasernetzes (3 Kilometer innerorts und 3,5 Kilometer für die Ortsverbindungen). Einstimmig beschlossen die Gemeindevertreter, WZV und SWN als Betreiber in ihren Bemühungen zu unterstützen und auch als Multiplikatoren bei den Vertragsgesprächen mit den Bürgern zur Verfügung zu stehen.

hdb

Beratungstermine im Bürger haus in Högersdorf: Sonnabend, 2. November, 9 bis 13 Uhr und Freitag, 22. November, von 15 bis 18 Uhr.

Högersdorfs Gemeindevertreterin Renate Wieck (Mitte) und WZV- Mitarbeiterin Maike Brors freuen sich über das Interesse der Dorf bewohner an den Vertragsunterlagen für das schnelle Internet.

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Segeberger Zeitung | 28. September 2013

Die Travebrücke muss saniert werden

Zur Gemeindevertretersitzung

Marode Travebrücke muss saniert werden.
Ein Statiker und ein weiterer Sachverständiger hatten die Holzkonstruktion mit dem Fußweg geprüft. „Marode Holzbalken und ein bröckelndes Fundament machen eine Sanierung unumgänglich“, berichtete Bürgermeisterin Hella Dorando-Marsch während der Sitzung der Gemeindevertreter. „In den nächsten Tagen werden Handwerker das Kosten- volumen schätzen. Danach werden wir den Auftrag vergeben“.

Fixes Internet.
Die Gemeinde soll vom Wege-Zweckverband ein Glasfasernetz erhalten, beschlossen die Gemeindevertreter. Es ermöglicht schnelle Internetanschlüsse sowie Telefonie und Fernsehempfang. „Im Oktober informieren wir in einer Einwohnerversammlung die Bürger“, sagte die Bürgermeisterin. Mindestens 60 Prozent der Haushalte müssen einen Anschluss vereinbaren, bevor die Kabel verlegt werden. Bürger, die das Projekt fördern wollen, werden bei anderen Einwohnern um Vertragsabschlüsse werben.

Weg selbst repariert.
Anwohner haben den Grünen Weg, eine Sand- und Schotterpiste zwischen den Ortsteilen Högersdorf und Rotenhahn, selbst repariert. „Auch die weiteren Arbeiten wollen die Anwohner in Eigenregie bewerkstelligen“, erklärte Bürgermeisterin Dorando-Marsch.
hdb

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Lübecker Nachrichten | 13. Juni 2013

Konstituierende Gemeindevertretersitzung - Högersdorfer Vertretung fest in der Hand der Frauen

Das gibt es auch nicht überall: Drei Frauen geben in der Gemeinde Högersdorf seit dieser Woche den Ton an: die neu gewählte Bürgermeisterin Hella Dorando-Marsch (Kommunaler Wählerverband KWVH), ihre Stellvertreterin Sigrid Düwiger (CDU) und die zweite Stellvertreterin Astrid Wilken-Rath (KWVH).


Die neue Bürgermeisterin Hella Dorando-Marsch (l.) vereidigte ihre Stellvertreterinnen Sigrid Düwiger und Astrid Wilken-Rath (r.).

© Foto: sd

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LN-online | 04. März 2013

Neuer Mann an der Spitze der Högersdorfer Wehr

Ein neuer Mann steht jetzt an der Spitze der Freiwilligen Feuerwehr Högersdorf: Hauptlöschmeister Rüdiger Bruhn übernahm das Amt von seinem Vorgänger Emil Heuer (64), der aus Altersgründen nicht mehr weiter macht.


Neuer Wehrführer ist Rüdiger Bruhn (49, l.), er übernahm den Posten von Emil Heuer (64), der elf Jahre an der Spitze stand.

Högersdorf. Bruhn war bisher stellvertretender Wehrführer. Ein Amt, das Oberbrandmeister Emil Heuer zwölf Jahre inne hatte, bevor er Ortswehrführer für elf Jahre wurde. Zum stellvertretenden Wehrführer wurde in der Jahresversammlung Löschmeister Wilfried Bausch (56) gewählt. Auch Ehrungen und Beförderungen fehlten an dem Abend nicht. Timm Ramm darf sich jetzt Oberfeuerwehrmann nennen. Mit der Bandschnalle wurde Rüdiger Bruhn geehrt; er ist seit zehn Jahren Mitglied der Högersdorfer Feuerwehr. 43 Jahre dabei ist Erhard Nitsch, er wechselte in die Ehrenabteilung.

Im vergangenen Jahr gab es für die Ortswehr wenig zu tun. „Wir hatten nur einen Einsatz“, sagte der stellvertretende Wehrführer Wilfried Bausch. urs

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Segeberger Zeitung | 16. Februar 2013

Sitzung Gemeindevertreter - Hoffen auf Zuschuss für Breitbandprojekt

Högersdorf.
Einen Vertrag zur Breitbandversorgung durch den WZV - u. damit ein schnelleres Internet - hat Högersdorf bereits Mitte des vergangenen Jahres geschlossen. Jetzt wollen die Gemeindevertreter am landesweiten Projektwettbewerb zur Breitbandförderung beteiligen. Sie hoffen auf einen Zuschuss zu den Planungs- u. Beratungsleistungen in höhe von rund 14.500 EURO.

Weiterhin vergaben die Gemeindevertreter während der Sitzung im Bürgerhaus einen Auftrag in Höhe von 3.300 EURO für zwei energiesparende LED-Lampen Im Ortsteil Rotenhahn. Damit wird eine Lücke in der Straßenbeleuchtung in der Ortslage an der B 206 geschlossen. Zur Vorsitzenden des Gemeindewahlausschusses für die Kommunalwahl am 26. Mai wurde Ricarda Hellmig gewählt.

hdb

Weiterhin wurde unser Emil Heuer geehrt für die lange Tätigkeit als Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Högers

Segeberger Zeitung | 05. Februar 2013

Högersdorfer Feuerwehr hat einen neuen Chef - Rüdiger Bruhn


Högersdorf. Er hätte gut und gerne noch ein paar Jahre weitermachen wollen, doch Emil Heuer musste aufhören. Der Högersdorfer hatte sich erst zwölf Jahre als Stellvertreter und dann elf Jahre als Gemeindewehrführer engagiert. Doch Heuer ist mittlerweile 65 Jahre alt und scheidet wegen der Altersgrenze aus dem aktiven Dienst aus.

Für seine Nachfolge gab es nur einen Kandidaten, den 49-jährigen Rüdiger Bruhn. Während der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus wurde er einstimmig mit einer Enthaltung von den 20 anwesenden Wahlberechtigten gewählt. Der Versicherungskaufmann sagte, er freue sich auf die neue Aufgabe.

Der frisch gewählte Wehrführer erhielt von seinem Vorgänger Emil Heuer gleich die Jahresspange für die zehnjährige Mitgliedschaft in der Högersdorfer Feuerwehr. Zum stellvertretenden Wehrführer wählte die Versammlung mit drei Enthaltungen und 17 Ja-Stimmen den 56-jährigen Wilfried Bausch.

Neu in die Wehr aufgenommen wurden nach einstimmigen Beschluss Caroline Thoms (18) und Timo Rohlf (17). Weil Timo noch nicht im Erwachsenenalter ist, darf er derzeit nicht an Hilfseinsätzen teilnehmen. Timm Ramm wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert. Auf eigenen Wunsch wurde Erhard Nietsch nach 43 Jahren aus dem aktiven Dienst entlassen. Björn Heuer, Sohn des ehemaligen Wehrführers, wechselt in die Wehr nach Rohlstorf. Manuel Altmann trat der Feuerwehr neu bei.

Sie hatte 2012 nur einmal auszurücken, als sie brennenden Müll an der Kreisstraße 47 löschte.

pks

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Segeberger Zeitung | 12. Januar 2013

Neue Bilder zieren Högersdorfer Bürgerhaus

Nine Winderlich aus Rotenhahn stellt eigene Werke zur Verfügung.

Högersdorf. Das Bürgerhaus der Gemeinde zieren neuerdings zwei Bilder: „Meeres-Klang“ und „FeuerWind“ von Nine Winderlich. Sie gehören zum Projekt „Bilderwiese“der Rotenhahnerin, die sich selbst als Bildermacherin bezeichnet.

Die Künstlerin hatte im vergangenen Jahr ihre Aktion gestartet, in der sie sozialen und karitativen Einrichtungen und Institutionen Werke zur Verfügung stellt. Interessenten „pflücken“ sich sozusagen Bilder von ihrer Bilderwiese, um sie in Vereinshaus oder Kindergarten, Gemeindezentrum oder Seniorenheim aufzuhängen. Etwa 30 Bilder haben auf diese Weise bereits eine neue Heimat gefunden, unter anderem in der Familienbildungsstätte in Bad Segeberg und im Alten-und Pflegeheim in Wahlstedt, aber auch in Pinneberg.

Ein bisschen sei das wie Loslassen der eigenen Kinder, sagte die Künstlerin bei der Übergabe der Bilder an Högersdorfs Bürgermeisterin Astrid Wilken-Rath. Die Kommunalpolitikerin hatte die Werke ausgesucht, weil sie der Ansicht war, dass sie gut ins Bürgerhaus passen.

Nine Winderlich malte die Arbeiten in Acryl und Öl auf Leinwand in einer für sie künstlerisch schwierigen Phase im Jahr 2008, wie sie erzählte. In dieser Zeit begann sie, sich verstärkt der Ölmalerei zu widmen, stellte dabei aber bald fest, dass Öl wegen darin enthaltener Lösungsmittel kein ideales Arbeitsmaterial für sie sei. Beide Werke sind recht abstrakt.

Wer weiß, dass Nine Winderlich sonst gern Tiere malt, könnte im "MeeresKlang“ einen Frosch erkennen, im „FeuerWind“ ein Wesen mit Hörnern oder eine Ente. Eigentlich wollte Nine Winderlich ihre „Bilderwiese“ schon im vorigen Jahr wieder einzäunen, ließ sie wegen des Interesse aber geöffnet.

Wer auch ein Bild aus ihrer Aktion haben möchte, kann sich auf den Internetseiten www.bildermacherin.com und www.winderlich-design.com informieren und per E-Mail an nw@bildermacherin.com mit der Künstlerin Kontakt aufnehmen.
pj

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