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Högersdorf, der 29.05.2017 um 19:06 Uhr
Pressespiegel 2015

Segeberger Zeitung | 29. Dezember 2015

A20: Keine Verzögerungen in Segeberg

Neue Fachgruppe von Verkehrs- und Umweltministerium soll frühzeitig Planungshemmnisse identifizieren.

Kreis Segeberg. Trotz des Trubels um einen verwaisten Seeadlerhorst und der daraus folgenden Verzögerungen bei der Planung einer A20 im Kreis Steinburg: Auf die A20-Abschnitte im Kreis Segeberg haben diese Probleme angeblich keine Auswirkungen.



Das zumindest sagt Harald Haase, Pressesprecher des Landesverkehrsministeriums, auf Anfrage der Segeberger Zeitung. Derzeit überplanen die Landesbehörden die Abschnitte Wittenborn-Weede (nahe Südumgehung Bad Segeberg) und zwischen der A7 bei Bad Bramstedt und Wittenborn. Die Planfeststellungsbeschlüsse, also die Baugenehmigungen, sind bislang für 2016 vorgesehen. Allerdings haben Naturschutzverbände schwere Bedenken angemeldet und mit erneuten Klagen gedroht. Schon 2013 hatte das Bundesverwaltungsgericht dem Land untersagt zu bauen. Erst sollen der Schutz der Fledermäuse rund um den Bad Segeberger Kalkberg gesichert und alternative Trassen im Süden überprüft werden.

Vor Monaten hatte das Land bereits durchblicken lassen, an der nahen Südumgehung festzuhalten, und dass auch mit einer A20 bei Bad Segeberg ein guter Fledermausschutz rund um das geschützte Fledermausquartier Kalkberg möglich sei.

Der Fund eines Seeadlerhorstes wirft das Land erneut zurück. Der Horst nahe der geplanten Trasse im Kreis Steinburg führt nach Angaben des Verkehrsministeriums zu Planungsverzögerungen von rund zwei Jahren. So müssen der Schutz der Tiere überprüft und Details angepasst werden. Es ist mittlerweile die dritte Planänderung in diesem Bereich.

Indirekt könnte das auch den A20-Weiterbau im Kreis Segeberg treffen. Denn nach Ansicht des Segeberger CDU-Bundestagsabgeordneten und Verkehrsexperten Gero Storjohann aus Seth sollte im Bauablauf für die A20 in Schleswig-Holstein die Elbquerung bei Glückstadt Priorität haben. Denn „sie benötigt am längsten bis zur Fertigstellung. Nach meiner Meinung muss die A20 von der Elbe beginnend gebaut werden.“

Zwischen Elbe und dem Kreis Segeberg liegt allerdings der Seeadlerhorst. Segeberg erhielte dann erst spät die weiteren A20-Abschnitte. Außerdem plant der Bund als Bauherr offenbar eher von Ost nach West. Geld zugesagt hat er bislang nur für den Abschnitt bei Bad Segeberg.

Am Geld werde das Projekt nicht scheitern, meint Storjohann: Es werde zur Verfügung stehen, sobald das Land Baurecht geschaffen habe. Für die 30 Kilometer der beiden Abschnitte zwischen Weede und A7 rechnet das Land bislang mit einer Investition von etwa 275 Millionen Euro.

Optimistisch ist Storjohann aber nicht, dass das Land vorankommt. „Schleswig-Holstein hat es 2014 nicht mal geschafft, die Mittel für Radwegesanierung an Bundesstraßen vollständig abzurufen. Und in 2015 war monatelang die Abteilungsleiterstelle im Verkehrsministerium unbesetzt.“ Der CDU-Politiker forderte die SPD-geführte Landesregierung auf, einen abgestimmten Realisierungsplan für die A20 vorzulegen.

Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) lässt über seinen Pressesprecher ausrichten, dass derzeit bei der A20-Planung im Kreis Segeberg „alles im Fluss sei“ und die Folgen des Bundesverwaltungsgerichtsurteils zum Abschnitt bei Bad Segeberg abgearbeitet würden. Dass dem Land nach dem Wachtelkönig bei Lübeck, der Fledermaus bei Bad Segeberg und dem Seeadler im Kreis Steinburg nun schon zum dritten Mal der Naturschutz den A20-Planungen in die Parade fährt, sieht Meyer äußerlich gelassen. Auf die Frage, ob der gesetzliche Schutz für diese Tiere gelockert werden sollte, antwortet Meyers Pressesprecher Harald Haase mit „nein“. Allerdings fordere Meyer, dass in Deutschland über das Planungsrecht generell geredet werden müsse.

Offenbar gab es auch Gesprächsbedarf in der Koalition in Kiel. Umweltminister Robert Habeck hatte Meyer widersprochen, dass der Naturschutz die A20-Planung ausbremse. Im konkreten Fall des Seeadlerhorstes hätten sich die artenschutzrechtlich notwendigen Planungsänderungen in wenigen Wochen erledigen lassen. Dem widersprach dann das Verkehrsministerium.

Kurz vor Weihnachten verkündeten dann beide Minister den Friedensschluss. Bei natur- und artenschutzrechtlichen Fragen zur A20 soll eine gemeinsame Fachgruppe geschaffen werden und „frühzeitig Planungshemmnisse identifizieren und Lösungswege erarbeiten“.



Segeberger Zeitung | 3. Dezember 2015

Minus im Haushalt 2016

Högersdorf. Bürgermeisterin Renate Wieck rechnet für 2016 mit einem Minus im Gemeindehaushalt in Höhe von knapp 66 000 Euro. Einnahmen von 507 000 Euro stehen Ausgaben von 573 000 Euro gegenüber. Das wurde bei den Haushaltsberatungen der Gemeindevertreter im Bürgerhaus deutlich.

„Wir müssen keine Kredite aufnehmen“, erklärte Renate Wieck. Das Geld wird aus der rund 300 000 Euro umfassenden Rücklage entnommen. Aber: Prognosen müssen nicht immer zutreffen. Das zeigt der ebenfalls jetzt abgesegnete Jahresabschluss für das Jahr 2011. Dort war ein Fehlbetrag von 50 000 Euro vorhergesagt worden; das tatsächliche Ergebnis war jedoch ein Überschuss von über 41 000 Euro.

Für 2016 sind in Högersdorf einige größere Investitionen geplant. Die Freiwillige Feuerwehr wird mit 25 000 Euro bei der Anschaffung von Digitalfunkgeräten und neuer Schutzbekleidung unterstützt. Vier zusätzliche Straßenlampen kosten 8 000 Euro. Der Baukostenzuschuss für den Neubau der Ihlwaldkapelle in Bad Segeberg wurde mit 7.500 Euro im Haushaltsplan berücksichtigt. „Der Baukostenzuschuss gilt bei Neubau“, betonte die Bürgermeisterin. „Sollte es nur zu einer Sanierung kommen, würden wir über das Konzept wieder beraten und einen neuen Beschluss fassen müssen.“

Für die Untersuchung der Abwasserkanäle werden 50 000 Euro veranschlagt. Die Kosten werden allerdings durch Benutzungsgebühren, die jeder Haushalt zu zahlen hat, gegenfinanziert. hdb

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Segeberger Zeitung | 24. November 2015

Bigband Bad Segeberg feierte ihr 25-jähriges

Mitreißende Songs, satter Sound und eine große musikalische Bandbreite
Swingtime Bigband

Segeberger Zeitung, 24.11.15
Bad Segeberg feierte ihr 25-jähriges Bestehen mit gelungenem Konzert im Saal des Schützenhofes.

Bad Segeberg. Es war ein großes Konzert, das die Swingtime Bigband Bad Segeberg im Saal des Schützenhofes ablieferte: Zwei Stunden mitreißender Swing, satter Sound, musikalische Einheit und viel Spaß an der Musik boten die 18 Musiker und Sänger Uwe Ostwald den zahlreichen Zuhörern.

Oswald, der seit neun Jahren die Stimme der Band ist, überzeugte mit zahlreichen großen Titel wie „And All That Jazz“ , „Aint Misbehavin’“ und „I’ve Got You Under My Skin“. Als Moderator verband er zudem die Musikfolge mit Geschichten aus verruchten Nachtclubs, in denen manch einer der Hits entstand oder bekannt wurde.

Nicht nur Oswald, sondern auch die 18 Instrumentalisten, von denen einige mit Soli glänzten, ernteten reichlich Applaus. Sie zeigten, dass sie eine große musikalische Bandbreite beherrschen, in die sich „Just A Gigolo“ ebenso einreihen ließ wie die Samba-Rhythmen der „Copacabana“ oder der Box-Film-Hit „Eye Of The Tiger“.

Louis Armstrong, Frank Sinatra, Herbie Hancock und Dizzy Gillespie waren große Musiker, an die Uwe Oswald erinnerte. Richtig glücklich waren die Bad Segeberger Musiker und ihre Weggefährten jedoch über andere: Bandgründer Thomas Körber, der ebenso im Saal saß wie sein Nachfolger Charly Rutz und die beiden ehemaligen Bandmitglieder Jürgen Brembach und Helge Koch.

Die 25 Jahre, die die Band besteht, spielten an dem Abend weniger eine Rolle, auch wenn Bürgermeister Dieter Schönfeld in seinem Grußwort sagte, dass das schon eine Leistung sei. „Wir blicken nicht in die Vergangenheit, sondern in die Zukunft“, sagte Hartmut Marsch. „Und wir leben in dem Moment, in dem wir Musik machen.“ Er erinnerte an besondere Auftritte wie das Grünkohlfest in Marne, ein Jazzfestival in Travemünde oder die Uraufführung des „Sacred Concert“ von Jan Simowitsch und Johannes Hoffmann, bei dem die Bigband 2014 mitwirkte. Übrigens könne man die Band auch für Festivitäten buchen, betonte Marsch. Mit den Einnahmen werden Noten, Workshops und die Gesangsanlage finanziert.

„Wunderbar, die haben sich unheimlich entwickelt“, waren sich Thomas Körber und Ehefrau Dagmar einig. Horst Jungjohann fielen angenehm die jungen Gesichter im Orchester auf, die Spaß an einer Musik zeigten, die in der Jugend ihrer Urgroßväter oder gar Ururgroßväter modern war - und bis heute lebendig geblieben ist. Kein Wunder, trainiert die Band nicht nur allwöchentlich mit ihrem musikalischen Leiter Heiko Kremers, sondern hin und wieder mit Profis der Szene.

Erst nach der dritten Zugabe, dem Finale der „Muppet Show“, entließ das Publikum die Musiker – nicht ohne sich achtungsvoll von den Plätzen zu erheben und lang anhaltend zu applaudieren. dsn

Mitspieler gesucht

Wer Lust hat, mittwochs von 19.15 bis 21.15 Uhr mit der Bigband in Högersdorf zu proben, kann sich bei Hartmut Marsch unter 04551/995860 melden. Vor allem Trompeter, Posaunisten oder Saxophonisten sind willkommen.

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Mitteilung der Gemeinde | 9. Oktober 2015

Landschaftsplan teilweise umgesetzt

Gemeinde Högersdorf hat ihren Landschaftsplan teilweise umgesetzt

70.000 DM hat die Gemeinde von der Preussen Elektra als Ausgleichszahlung für den Eingriff in den Naturhaushalt durch den Bau ihrer 110 Kilovolt-Leitung erhalten.
Diese Geldmittel wurden für den Ankauf einer 5,6 Hektar Weidefläche eingesetzt.

Inzwischen hat sich ehemalige Weidefläche zu einem Biotop entwickelt, wie wir bei unserer Herbstwanderung sehen konnten.

7.000 DM spendeten die Allianz Versicherung, die Eheleute Sigrid und Werner Düwiger und der Bund für Umwelt u. Naturschutz zu gleichen Teilen.

für die Gemeinde Högersdorf
Arnold Wilken

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Segeberger Zeitung | 7. Oktober 2015

Neuer Plan für A20-Bau

Land legt überarbeiteten Entwurf für Abschnitt A7/Bad Bramstedt-Wittenborn vor

Von Gerrit Sponholz

Kreis Segeberg. Das Land macht den nächsten Schritt, um die A20 bei Bad Segeberg in Richtung Westen weiterbauen zu können. Es hat, zum zweiten Mal, den Abschnitt zwischen dem neuen Autobahnkreuz A7 bei Bad Bramstedt und Wittenborn überarbeitet. Die Akten werden ab Dienstag, 20. Oktober, öffentlich ausgelegt, damit Bürger sich äußern können. Für A20-Kritiker Arne Hansen aus Klein Gladebrügge ist das Vorgehen des Landes ein „Affront&ldquo. Er kündigt eine Klage an.

Seit 2009 plant das Land bereits diesen Abschnitt. Ende 2012 hatte es schon mal seine Ursprungsentwürfe korrigiert. Damals hatten unter anderem die Prognosen nicht mehr gestimmt, weil der Verkehr in diesem Gebiet mittlerweile abgenommen hatte. Außerdem mussten das Netz der Wirtschaftswege verändert und die Verträglichkeitsuntersuchung für die EU-Schutzgebiete Barker Heide und Wittenborner Heide nachgebessert werden.

Doch die Überarbeitung nützte nichts. Es war eine zweite Korrektur nötig. So wurde nunmehr eine „Aktualisierungskartierung für Brutvögel, Fledermäuse und Haselmäuse“ vorgenommen, wie Harald Haase berichtet, Pressesprecher des Landesverkehrsministeriums. Zusätzlich seien ein Fachbeitrag zur Wasserrahmenrichtlinie ergänzt sowie Aussagen zur biologischen Vielfalt getroffen worden. Auch habe das Land eine Verträglichkeitsprüfung für das angrenzende Schutzgebiet „Mittlere Stör, Bramau und Bünzau“ erstellt.

Außerdem wurde der Prognosehorizont für die Verkehrsuntersuchung bis 2030 verlängert. Den Zahlen zufolge werden dann zwischen Bad Bramstedt und der A7 rund 29 900 Kraftfahrzeuge pro Tag unterwegs sein, zwischen A7 und Hartenholm 22 700, zwischen Hartenholm und Wittenborn 21 200.

Nach dem Stand von 2009 rechnet das Land mit Baukosten von 164 Millionen Euro, knapp 40 Millionen Euro allein für das Autobahnkreuz A20/A7. „Der Bund gibt die Mittel frei, sobald Baureife vorliegt“, sagt Haase, räumt aber auf Nachfrage auch ein: „Aus grundsätzlichen Erwägungen müssen wir immer mit Klagen rechnen.“ Die werden auch kommen, ist sich Arne Hansen sicher. Der Bürgermeister und Naturschützer hatte zusammen mit den Verbänden Naturschutzbund und BUND schon die A20-Planung für die Südumgehung Bad Segeberg zu Fall gebracht, also für den Abschnitt vor Wittenborn. Wo die Südumgehung Bad Segeberg entlang laufen wird, muss das Land nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts derzeit überprüfen. Deshalb jetzt Wittenborn als Gelenkpunkt für die beiden A20-Abschnitte zu wählen, sei der zweite Schritt vor dem ersten, warnt Hansen.

Haase vom Verkehrsministerium hält dagegen: „Die Planung für den Abschnitt Wittenborn-A7 berücksichtigt bereits die Ergebnisse der Überprüfung der Linie südlich von Bad Segeberg. Wittenborn wird damit erreicht.“

A20-Planung wird ausgelegt

Von Dienstag, 20. Oktober, bis einschließlich Freitag, 20. November, liegen die Unterlagen aus, unter anderem in den Amtsverwaltungen Leezen, Kaltenkirchen-Land, Kisdorf, Trave-Land, Boostedt-Rickling und im Rathaus Bad Bramstedt. Bis 18. Dezember können Bürger schriftlich Einwendungen erheben (3-fach-Text mit Aktenzeichen LS 401 - 553.32-A20-140).

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Segeberger Zeitung | 2. Oktober 2015

Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt

Nach Praxistest vielleicht mehr Lampen

Von Harald Becker

Högersdorf. Die Gemeinde Högersdorf hat die gesamte Straßenbeleuchtung auf LED-Lampen umgestellt. „Für rund 35 000 Euro sind 50 neue LED-Lampenköpfe, 16 im Ortsteil Rotenhahn und 34 in Högersdorf, installiert worden. Damit ist vorerst die Austauschaktion beendet“, berichte Bürgermeisterin Renate Wieck während der Sitzung der Gemeindevertreter im Bürgerhaus.

Die Politiker wollen jetzt im Winter überprüfen, ob die Abstände der einzelnen Lampenmasten richtig gewählt wurden oder ob weitere Lampen angeschafft werden sollen. „Im Frühjahr werden wir entscheiden, ob neue Standorte für weitere Straßenbeleuchtung nötig sind. Dazu werden wir auch die Einwohner befragen“, kündigte Wieck an.

Auftrag für Behinderte. Das Integrationsprojekt „DieLe Högersdorf“ erhielt den Auftrag, mit den dort betreuten Menschen mit Behinderung 30 Meter Zaun am Regenrückhaltebecken zu reparieren. Die Einrichtung erhielt mit ihrem Angebot von 800 Euro den Zuschlag. Damit wird von der Gemeinde Inklusion gelebt, waren sich die Gemeindevertreter einig. Die alte Zaunanlage ist marode.

PCs ungenutzt. Die Computer, die im Bürgerhaus zur Nutzung für die im Dorf wohnenden Asylbewerber aufgestellt worden sind, wurden kaum genutzt. Sie waren vom Wege-Zweckverband Segeberg (WZV) gespendet worden. „Wenn es technisch möglich ist, werden wir die PC in den zwei Wohnungen der sechs in Högersdorf untergebrachten Flüchtlinge aufstellen“, sagte Bürgermeisterin Renate Wieck. hdb

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Segeberger Zeitung | 30. September 2015

Feier des neuen Pflegedienstes

Högersdorf. Zwei ausgestreckte Hände und ein Herz schmücken das Logo des neuen Pflegedienstes Trave-Pflege am Klosterhof 3a. Er öffnet am Freitag, 2. Oktober, ab 14 Uhr mit einem Tag der offenen Tür seine Pforten. Inhaberin Urte Bechert (25) arbeitete nach ihrer Ausbildung zur Altenpflegerin stationär sowie auch ambulant als Pflegedienstleitung. Durch die Weiterbildung zur Einrichtungsleiterin erfüllte sie sich nun den großen Wunsch, den Schritt in die Selbstständigkeit. Mit sechs Mitarbeitern will sie für pflege- und hilfsbedürftige Menschen da sein. Dazu zählen Verhinderungspflege, Urlaubsvertretung, Mutterschaftshilfe, Familienpflege, 24-Stunden-Rufbereitschaft oder Schulungen. Zu den Dienstleistungen gehören Baden und Duschen, An- und Auskleiden, Körperpflege, Insulingabe und Blutzuckermessung, Medikamentengabe, Wundversorgung und Verbandwechsel, Blutdruckmessungen, Injektionen oder die Gabe von Infusionen. jaa

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Segeberger Zeitung | 24. September 2015

A20: Nächste Klage wird vorbereitet

Eine Alternative zur geplanten A20-Trassenführung des Landes stellten Nic Pohlmann (rechts) und Heiko Hansen von der Initiative Nordbogen während der Gemeindevertretersitzung in Klein Gladebrügge vor.



von Patricia König

Klein Gladebrügge. Der Streit um den Weiterbau der A20 bei Bad Segeberg geht in die nächste Runde. Die Aussage des Landes, auch bei seiner Überplanung bei einer Südumgehungstrasse zu bleiben, die im Norden Klein Gladebrügges entlang liefe, hat in der Sitzung der Gemeindevertretung im Feuerwehrhaus für Empörung gesorgt. Die nächste Klage rückt näher.

Schon 2013 hatte die Gemeinde zusammen mit den Naturschutzverbänden Nabu und BUND die erste Planung des Landes vor dem Bundesgericht zu Fall gebracht. Die Richter forderten, den Fledermausschutz zu verbessern und südlichere Alternativtrassen zu prüfen. Diese verwarf das Land nun in einem Schreiben an die Gemeinde.

Eine „glatte Sechs in Sachen Öffentlichkeitsbeteiligung und Transparenz“ bescheinigte Bürgermeister und Naturschützer Arne Hansen dem sogenannten Fehlerheilungsverfahren des Landes. „Das Land hält bis auf den Zentimeter genau an der Nord-West-Trasse fest, plant keine Alternative, kein fundiertes Fledermausgutachten und schon gar keine Beteiligung von Trägern öffentlicher Belange“, also von Behörden und Verbänden.

Obwohl das Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil ausdrücklich die Nicht-Überprüfung anderer Trassenführungen für die A20 bemängelt und das fehlende Fledermausgutachten als gravierenden Planungsfehler betrachtet hatte, fehle beides in dem nun vorliegenden Fehlerheilungsverfahren, wunderte sich Hansen.

Zu den konkreten, nun vom Land verworfenen Trassenalternativen wollte der Bürgermeister allerdings aus Verfahrensgründen nichts Konkretes preisgeben. Die Gemeinde sei als Betroffene der Trassenführung vom Land dazu aufgefordert worden, Stellung zu nehmen. Bis 9. Oktober hat Klein Gladebrügge Zeit.

Für Hansen ist das ein „bemerkenswertes Verfahren“, das ihn in eine „merkwürdige Situation“ versetze. „Das ist eigentlich eine Sache von großem öffentlichen Interesse, aber in einem komplett nicht-öffentlichen Verfahren.“

Die Gemeindevertretung ermächtigte Hansen, die gemeindliche Stellungnahme mit einem Anwaltsbüro auszuarbeiten und abzugeben. Der Bürgermeister deutete mögliche Kritikpunkte im Antwortschreiben an: Das Land strebe keine Planänderung an, beleuchte nur verkehrsrechtliche Aspekte neu und wolle eine „fledermausfreundliche“ Autobahn bauen, ohne ein Gutachten dazu einzuholen. „Wir bereiten uns auch gedanklich schon auf eine weitere Klage vor“, erklärte Arne Hansen, und zwar erneut mit dem Nabu und dem BUND zusammen.

Dabei gebe es doch vorteilhaftere Trassenvarianten, sagte Hansen. Als Beispiel nannte er die Tunnellösung entlang der B 206 durch Bad Segeberg, die Nic Pohlmann und Heiko Hansen von der Initiative Nordbogen während der Sitzung vorstellten. Der 600 bis 700 Meter lange Tunnel wäre nicht teurer und die Strecke kürzer als die vom Land geplante Trasse, betonte Pohlmann. Zudem wäre der Tunnel an seiner Oberfläche begrünbar und begehbar. Er würde quasi beide Stadtteile (Alt- und Südstadt) miteinander verbinden. Ganz abgesehen davon, dass diese Lösung bedeutend weniger lärmintensiv für Anwohner sei und nicht mit riesigen Freilandbrücken die Landschaft im Travetal und an der Stadt nachhaltig belasten würde.

Positive Rückmeldungen zu dieser Stadtlösung bekam die Initiative nicht von den Landesplanern in Kiel, aber von vielen Bürgern. In einer Umfrage ebenso wie auf einem Stadtteilfest der Südstadt in Bad Segeberg im Juni, berichtete Pohlmann: „Dort waren 70 Prozent der Befragten von dieser Tunneltrasse begeistert.“

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Segeberger Zeitung | 24. September 2015

A20: Land verwirft südlich Alternativtrassen

Segeberger Zeitung, 10.09.15
Klein Gladebrügge. Das Land treibt die Planung für den Weiterbau der A20 bei Bad Segeberg mit Tempo voran. Es will offenbar an der bisherigen Trasse der Südumgehung festhalten: zwischen Bad Segeberg und Klein Gladebrügge hindurch und mit einer Brücke über das unter EU-Schutz stehende Travetal. Vor wenigen Tagen teilte dies das Land der Gemeinde Klein Gladebrügge mit. Diese ist entsetzt und droht nun mit einer erneuten Klage.

Ende November 2013 hatte die Gemeinde schon einmal Erfolg. Ebenso wie der Naturschutzbund (Nabu) und der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hatte sie gegen die Baugenehmigung für den Abschnitt der Südumgehung (Wittenborn-Weede) geklagt, das Bundesverwaltungsgericht dem stattgegeben. Die Richter forderten, dass das Land den Fledermausschutz rund um den Kalkberg in Bad Segeberg eingehender prüft und genauer untersucht, ob südlichere Trassen etwa im Raum Schwissel nicht auch in Frage kommen könnten.

Ein Fledermaus-Gutachten ist in Arbeit. Im August zog Verkehrs-Staatssekretär Frank Nägele ein Zwischenfazit: „Eine fledermausfreundliche Gestaltung der A20 ist möglich.“ Das sei das Ergebnis einer mehrmonatigen Untersuchung vor Ort. Nach Angaben von Arne Hansen, Bürgermeister von Klein Gladebrügge und aktiver Naturschützer, sei mit dem Abschluss des Gutachtens des Landes wohl im Frühjahr 2016 zu rechnen.

Die andere gerichtlich geforderte Aufgabe, die Überprüfung der alternativen Trassen, die weiter südlich liegen, hat das Land mittlerweile offenbar abgeschlossen. Zumindest flatterte der Gemeinde Klein Gladebrügge vor wenigen Tagen ein Brief aus Kiel ins Haus. Darin steht, dass ein Fehlerbehebungsverfahren laufe. Die Gemeinde als einer der drei Kläger solle innerhalb weniger Wochen dazu Stellung nehmen.

Nach einer ersten Durchsicht der umfangreichen Unterlagen ist Hansen entsetzt. Darin stehe, dass alle möglichen Alternativtrassen vom Land ausgeschlossen würden. Es bleibe bei seiner Plan-Trasse, also der nahen Südumgehung von Bad Segeberg. „Auf den Zentimeter genau“, sagt Hansen.

Er wirft dem Land vor, aufs Tempo zu drücken, nicht gründlich geprüft und abgewogen zu haben. Der Aspekt des Fledermausschutzes sei überhaupt nicht einbezogen worden. Die Gemeinde Klein Gladebrügge komme mit ihren Standpunkten in den Papieren überhaupt nicht vor. Und das Ganze enthalte nur „die alten Argumente“.

Außerdem sei dieser Verfahrensschritt „das Gegenteil von transparenter Planung“. Denn es laufe erst mal nicht-öffentlich und ohne Beteiligung von Behörden und Verbänden, kritisiert Hansen. Anders, als es bei einem Planänderungsverfahren nötig wäre, das Hansen für angemessener hielte.

Außerdem habe das Land der Gemeinde nur einen Monat Zeit für eine Antwort gegeben. Das sei angesichts der Masse der Unterlagen für Ehrenamtler nicht zu schaffen. Mittlerweile habe das Ende der Frist auf den 9. Oktober hinausgeschoben werden können, sagt Hansen. Zuvor, wohl am Montag, 21. September, werde die Gemeindevertretung beraten.

Für Hansen ist schon jetzt klar: Das Verfahren des Landes ist irritierend und verfahrensrechtlich „sehr kritisch“ zu sehen und für das Land mit „hohem Risiko“ belastet. Die nächste Klage gegen die A20-Planung sei wohl nicht mehr zu verhindern.

BUND-Verkehrsprojektexperte Rolf Jünemann wartet noch auf die Papiere des Landes. Soweit er wisse, beschäftige sich das Land in den Unterlagen getrennt mit Trassenwahl und Fledermausschutz, anstatt beides zusammen zu betrachten. Außerdem liege das Fledermaus-Gutachten ja noch gar nicht vor. „Das Verfahren ist somit unüblich und sachwidrig.“ Stefan Lüders vom Nabu hält die Trennung der Aspekte Fledermaus/Trasse ebenfalls für befremdlich und rechtlich bedenklich.

Verkehrs-Staatssekretär Frank Nägele weist die Kritik zurück. Das Bundesverwaltungsgericht habe dem Land klare Hausaufgaben auferlegt, die nach genau diesen Vorgaben gründlich Schritt für Schritt abgearbeitet würden. Das jetzt mitgeteilte Zwischenergebnis beinhalte im übrigen keine Vorfestlegung auf die noch ausstehenden Überprüfungen zum Fleder- und Haselmausschutz.

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Segeberger Zeitung | 8. August 2015

A20: Freie Bahn für die Fledermäuse

Land sieht keine Gefahr für geplante Trasse.

Von Patrick Tiede

Bad Segeberg. Die Fledermäuse in der Kalkberghöhle stehen einem Weiterbau der A20 bei Bad Segeberg nach Angaben des Verkehrsministeriums nicht im Wege. „Eine fledermausfreundliche Gestaltung der A20 ist möglich“, sagte Verkehrs-Staatssekretär Frank Nägele gestern. Das sei das Ergebnis einer mehrmonatigen Untersuchung vor Ort. Das Bundesverwaltungsgericht hatte im November 2013 den Weiterbau der Autobahn gestoppt, weil nach Einschätzung der Richter der Fledermausschutz nicht ausreichend beachtet worden war. Das Land hatte daraufhin ein umfangreiches Monitoring aufgelegt, das jetzt abgeschlossen ist.

„Die Zwischenergebnisse belegen, dass die Fledermäuse schon jetzt vorhandene Bauwerke und naturräumliche Strukturen intelligent nutzen, um die A21 westlich von Bad Segeberg zu überqueren“, sagte Nägele. Diese Erkenntnisse seien bereits in die Planung der A20 eingeflossen. Sie hätten Bestand. Experten des Noctalis-Fledermauszentrums, Ingenieurbüros und das Kieler Institut für Landschaftsökologie hatten seit März 2014 die Flugrouten der rund 25 000 Tiere rund um den Kalkberg penibel untersucht. Dafür wurden an mehr als 100 Stellen Ultraschallerfassungsysteme aufgestellt. Einzelne Tiere wurden mit Leuchtzeichen markiert, um die Flugwege exakter bestimmen zu können. Der Befund: Die Tiere verfügen über verlässliche Leitsysteme und Einflugschneisen wie Knicks oder Tunnel, die schon jetzt gut funktionieren, im Zuge des A20-Weiterbaus aber noch ergänzt werden sollen. So ist vorgesehen, zusätzliche höhere Schutzzäune zu installieren, um die Flughöhe der Tiere zu erhöhen, die die Autobahn überfliegen. Unklar ist dabei noch, in welcher Höhe die Trasse insgesamt verläuft. Die von Anwohnern aus Gründen des Lärmschutzes favorisierte Tieflage dürfte es aus Naturschutzgründen schwer haben, da in diesem Fall die benötigten Fledermaustunnel nicht adäquat umzusetzen wären. Die umfangreichen Datenmengen sollen nun zusammengefasst und aufbereitet werden. Anschließend seien die vorgesehenen Schutzmaßnahmen zu optimieren, heißt es aus dem Ministerium.

„Wir werden uns die Daten sehr genau ansehen“, sagte Nabu-Landesgeschäftsführer Ingo Ludwichowski. Die Umweltverbände waren nach eigenen Angaben in das Monitoring kaum einbezogen worden. Die Wahrscheinlichkeit weiterer Klagen ist hoch. Wann ein Planfeststellungsbeschluss für diesen Autobahnabschnitt vorliegen wird, steht nach Angaben Nägeles noch nicht fest. „Wir haben nur noch eine Chance, und die muss sitzen. Eine zweite Niederlage vor Gericht will ich nicht riskieren, deshalb geht Sicherheit vor Schnelligkeit.“

CDU und FDP im schleswig-holsteinischen Landtag kritisierten, Infrastrukturplanungen würden immer häufiger durch Naturschutzbelange behindert. „Dass Fledermäuse, Wachtelkönige und Schlammpeitzger mittlerweile eine solche Macht haben, sogar wichtige Verkehrsprojekte zu verhindern, geht wirklich zu weit“, sagte der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hans-Jörn Arp. Der FDP-Verkehrsexperte Christopher Vogt forderte, das Planungsrecht müsse im Bereich der Verkehrsinfrastruktur deutlich vereinfacht werden: „Anstatt seinen Staatssekretär in der Sommerpause wissenschaftliche Fledermauszählungen vorstellen zu lassen, sollte Herr Meyer der Öffentlichkeit endlich seine angekündigten Reformvorschläge präsentieren.“

Die Industrie- und Handelskammer zu Kiel begrüßt die Zwischenergebnisse der Fledermauszählungen: „Es ist eine gute Nachricht, dass die A20 fledermausfreundlich gestaltet werden kann und vor allem dass das vorgesehene Schutzkonzept tragfähig zu sein scheint“, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Jörg Orlemann. Das Ergebnis dürfe jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Planung und Bau der A20 nach wie vor viel zu langsam vorankommen.
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NDR | 1. Juni 2015

Dorfgeschichte: Högersdorf

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Segeberger Zeitung | 25. März 2015

Nur Frauen an der Macht

Renate Wieck von der KWVH ist neue zweite stellvertretende Bürgermeisterin von Högersdorf

Die Gemeinde hat eine neue zweite stellvertretende Bürgermeisterin. Mit der Fraktionsvorsitzenden des Kommunalen Wählerverbandes Högersdorf / Rotenhahn (KWVH), Renate Wieck, ist die weibliche Führungsspitze der Gemeinde wieder komplett. Nun stehen der Bürgermeisterin Hella Dorando-Marsch (KWVH) mit Wieck und der ersten stellvertretenden Bürgermeisterin Sigrid Düwiger (CDU) auch weiterhin zwei Frauen zur Seite.

Von Patricia König

„Wenn jetzt noch eine ausscheidet, wird es allerdings schwierig“, kommentierte Emil Heuer (CDU) scherzend diese Konstellation auf der Sitzung der Gemeindevertretung am Montagabend im Bürgerhaus. Denn das seien nun alle Frauen des Gremiums.

Notwendig machte die Neuwahl der zweiten Stellvertreterin das Ausscheiden von Astrid Wilken-Rath (KWVH) aus der Gemeindevertretung. Sie hatte aus Krankheitsgründen ihr Amt und das Mandat niedergelegt. Die Verabschiedung der ehemaligen Bürgermeisterin von Högersdorf, die insgesamt sieben Jahre in der Gemeindevertretung war, soll zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Ihren Platz in der Vertretung nahm ihr Mann Ulrich Rath ein. Der 57-jährige Bauingenieur rückt als nächster gewählter Vertreter aus der KWVH-Fraktion nach.

Während die Entscheidung der Vertreter, sich bei einem Neubau der Bad Segeberger Ihlwaldkapelle mit einem Betrag von 7500 Euro zu beteiligen, recht schnell gefällt wurde, gestaltete sich die Entscheidung um die mögliche Eingliederung des Vogelschießenvereins unter den „Deckmantel der Gemeinde“ als schwierig. Zuvor hatte Mathias Bölke als Vorsitzender des Vereins erklärt, dass dieser sich formal auflösen wolle. „Wir möchten kein eingetragener Verein mehr sein, damit wir die rechtlichen Formalien nicht mehr bewältigen müssen“, erklärte Bölke, der auch Gemeindevertreter ist. Stattdessen würden die verbliebenen Mitglieder lieber als Gruppe in einem Ausschuss der Gemeinde das Vogelschießen, die Ostereiersuche und das Laternelaufen organisieren. Zur Beratung über diesen Antrag mussten Bölke und Renate Wieck, die Beisitzerin des Vereins ist, den Raum verlassen.

Die restlichen sechs Gemeindevertreter diskutierten im Folgenden sehr kontrovers über diesen Vorschlag. Manche Vertreter hatten Sorge, dass die Arbeit wie Spendensammlungen und Organisation der Veranstaltungen bei einer Eingliederung dann letztendlich doch an den Ausschussmitgliedern hängen bleiben.

Hella Dorando-Marsch teilte diese Sorge nicht. „Wenn keiner da ist, um das Vogelschießen zu organisieren, dann gibt es eben kein Vogelschießen“, sagte sie. Ansonsten könne man die Spendengelder von den Aktiven einsammeln lassen und ihnen dann für diesen Zweck zur Verfügung stellen. Marco Fritzsche vom Amt Leezen erinnerte die Anwesenden daran, dass es für solche Aktionen dann doch einen Beschluss des Ausschusses und der Gemeindevertretung geben müsse. „Die Gemeinde hat den Hut dafür auf“, erklärte Fritzsche. Der Vorteil dieser Lösung sei, dass die Vereinsmitglieder die Möglichkeit haben die Veranstaltungen weiter zu organisieren mit dem Versicherungsschutz der Gemeinde. Das war zwar einhellige Meinung, nur glaubten eben nicht alle daran, dass die Organisation so aussehen werde. Mit drei Ja-Stimmen, zwei Enthaltungen und einer Gegenstimme beschlossen die Vertreter, im Falle der Auflösung des Vereins die Eingliederung der Mitglieder in den Ausschuss zu befürworten.

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