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Empfehlungen zum Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus

Presse-Information Nr. 15 vom 19.11.2020 des Wege-Zweckverbandes
Nach Bränden auf den WZV-Recyclinghöfen: Empfehlung zum Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus

Im Oktober kam es zu Brandvorfällen auf zwei Recyclinghöfen des WZV. Ursache waren höchstwahrscheinlich Lithium-Ionen-Akkus, die ungesichert im Restmüll entsorgt wurden.
Diese hochleistungsfähigen Spezialbatterien finden auch in Privathaushalten eine immer weitere Verbreitung. Sie sind unter anderem in Notebooks und Smartphones, in Spielzeug oder Gartengeräten verbaut und an der Kennzeichnung „Li“ oder „Li-ion“ zu erkennen. Auch Elektroautos, Pedelecs oder E-Scooter werden mit Lithium-Ionen-Akkus angetrieben.
Gegenüber anderen Batterien und Akkus bieten die so genannten Hochenergiebatterien viele Vorteile:
z.B. hohe Zellspannung (mehr Volt), kein Memory-Effekt (Kapazitätsverlust bei Teilentladung) und geringe Selbstentladung. Diese enorme Leistungsfähigkeit geht jedoch mit einer Reihe von Sicherheitsrisiken einher, welche die Fachkräfte auf den Recyclinghöfen genau kennen und bei der Entsorgung beachten.

Wenn die Geräte, in denen die Akkus verbaut sind, nicht mehr benötigt werden, können sie auf den Recyclinghöfen des WZV kostenfrei entsorgt werden. Ganz wichtig ist dabei, dass diese Geräte an der Anmeldung separat angezeigt werden. Keinesfalls dürfen die Akkus einfach mit in einen Sammelcontainer oder eine Schüttbox geworfen werden. Die Mitarbeiter/innen nehmen die entsprechenden Geräte gern entgegen und kümmern sich um die sichere Entsorgung.
Für Hochenergie-Akkus, beispielsweise aus Elektroautos, gibt es eigene Sammel- und Rücknahmesysteme der Hersteller.

Das Umweltbundesamt hat auf seiner Homepage zahlreiche Hinweise zum korrekten Umgang mit den Akkus für Verbraucher/innen bereitgestellt.

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