Presse-Information Nr. 06 vom 16.06.2026

Biotonne bei Wärme richtig benutzen

Bislang hat der Sommer sich in diesem Jahr als Herbst getarnt, aber für die nächsten Tage sind hohe Temperaturen angekündigt. Mit der Wärme halten jedoch wieder typische Probleme mit der Biotonne Einzug: verstärkte Geruchsbildung, Madenbefall, Festbacken der Abfälle. Die braune Tonne wird einfach unappetitlich.

Aber das muss nicht sein. Schon einfache Mßnahmen reichen, um die unangenehmen Begleiterscheinungen stark zu begrenzen.

* Wenn möglich, sollte die Biotonne vor Sonneneinstrahlung geschützt aufgestellt werden. Im Schatten ist sie besser aufgehoben, man kann auch ein Sonnensegel darüber spannen.
* Grundsätzlich sollte der Deckel geschlossen bleiben.
* Feuchtigkeit ist das größte Problem in der Tonne. Daher: Gartenabfälle nur trocken einfüllen (bspw. kein noch feuchter Rasenschnitt), Küchenabfälle in Papiertüten oder Zeitungspapier verpacken, auf den Boden des Behälters und als Zwischenschichten immer wieder Eierpappen, Kartonstreifen, Küchenkrepp, kleine Äste oder Holzspäne einlegen.
* Auch gelöschten Kalk oder Gesteinsmehl kann man zur Feuchtigkeitsbindung mit einstreuen.
* Den Inhalt nicht verdichten, sondern locker einfüllen und vor der Leerung noch einmal auflockern.
* Sollte Madenbefall auftreten: als Erstmßnahme kurzfristig Deckel öffnen, Vögel freuen sich über das Buffett. Danach sollte die Tonne ausgewaschen werden (vor der nächsten Befüllung gut trocknen lassen). Deckel und Rand kann man mit Essigwasser besprühen, alternativ Tücher, die mit Lavendel- oder Teebaumöl beträufelt sind, am Tonnenrand befestigen. Diese Gerüche vertreiben Fliegen.
* Die 14-tgl. Leerungsintervalle sollten genutzt werden, um die Lagerdauer der Abfälle zu begrenzen.

Der WZV wünscht seinen Kundinnen und Kunden einen unbeschwerten Sommer.

17.06.2026 Mathias Bölke

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